Die Brauerei Reichenbrand feierte 1994 ein entwicklungsreiches Jahr. Die Inbetriebnahme der modernen Abfüllanlage im Betriebsneubau machte das Unternehmen wettbewerbsfähig.

Die Idee, im somit freigewordenen „alten“ Abfüllraum wieder eine Gaststube entstehen zu lassen, ließ Joachim Bergt nicht ruhen und weckte Erinnerungen an längst vergangene Zeiten, als eben an dieser Stelle in der damaligen „Kutscherstube“ noch „Selbstgebrautes“ ausgeschenkt wurde.

Somit entstand in einer Rekordzeit von nur 3 Monaten in diesen Räumlichkeiten eine urig-gemütliche Brauerei-Gaststätte, welche im Rahmen der 120-Jahr-Feier der Brauerei am 10.09.1994 feierlich eingeweiht wurde.
Geführt wird das „Bräu-Stübl“ von Manuela Fankhänel in Zusammenarbeit mit ihrem Vater Matthias Bergt.



In dieser Schankstube kann man „direkt an der Quelle“ beste Reichenbrander Braukunst genießen, während im hinteren Teil – wenn auch nicht sichtbar - das Bierbrauen weitergeht.

Im rustikal eingerichteten Gastraum können bis zu 120 Gäste Platz nehmen. Mehrere kleine und größere Sitzgruppen, alle in hellen warmen Holztönen gehalten, laden zum Verweilen ein und vermitteln eine angenehme Atmosphäre. Ein besonderes Augenmerk bieten der große geschwungene Tresen und interessante Dateils. An kalten Tagen ist ein Platz am großen Kachelofen „wärmstens“ zu empfehlen.

Seit 2009 hat in den Sommermonaten die Außengastronomie „Brauhof“ geöffnet. Hier finden bis zu 60 Gäste Platz zum Verweilen und Genießen unter „freiem Himmel“.