Nach Abschluss der Lehre in der damaligen Schlossbrauerei zu Chemnitz war Joachim Bergt in verschiedenen Brauereien tätig und qualifizierte sich 1950 in der VLB Berlin zum Braumeister.
Als dieser war er ab 1951 im elterlichen Betrieb eingestellt und wurde am 1.06.1954 Mitinhaber der Firma Oswald Bergt.
Als sein Vater Max 1966 starb, übernahm er die Firma und führte sie als Privatbrauerei weiter.

Erbschaftssteuern und Pflichtanteilserstattungen an die Geschwister belasteten jedoch die Stabilität des Unternehmens, es mussten deshalb Kredite aufgenommen werden.
Diese wiederum gab es nur mit staatlicher Beteiligung.
Nach langem Zögern war Joachim Bergt einer der letzten aus dem Brauereigewerbe, welcher zu dieser „beschämenden“ Hilfe griff. Er nahm 1969 eine staatliche Beteiligung in Höhe von 17,40 % auf.