Ein entscheidender Höhepunkt in der Entwicklung der Reichenbrander Brauerei (1992 in eine GmbH & Co. KG umfirmiert) war der Neubau einer modernen Abfüllanlage mit dem Entwicklungsstand von 1994.
Diese wurde im Mai selbigen Jahres im Rahmen des ersten Brauereifestes eingeweiht.

Mit der Entwicklung des Unternehmens zu einem modernen und stabilen mittelständigen Betrieb ist die Brauerei einen entscheidenden Schritt in Richtung Qualität und Ökonomie gegangen. Denn nicht mehr allein die Qualität des gebrauten Bieres, sondern die Art und Weise seiner Herstellung, der schonende Umgang mit den Hauptrohstoffen Hopfen und Malz, der sparsame Umgang mit Energie und nicht zuletzt eine möglichst geringe Belastung der Nachbarschaft mit Umwelteinwirkungen aus dem Produktionsprozess wurden zum Bestandteil der Unternehmensführung.
Mit Zertifizierung am 13.12.1996 hat die Brauerei Reichenbrand als eines der ersten Unternehmen in Deutschland ein gemeinsames Qualitäts- und Umweltmanagementsystem eingeführt.

Die Brauerei in Reichenbrand kann über Oswald Bergt, dessen Söhne Max und Rudolph, seinem Enkel Joachim sowie wiederum dessen Sohn Matthias auf eine langjährige Familientradition zurückblicken.
In 5. Generation nimmt nun auch Michael Bergt Einfluss auf die Geschicke der Brauerei.
Er absolvierte erfolgreich seine Lehre zum Brauer und Mälzer in Dresden und gleich darauf sein Studium zum Braumeister an der Akademie Doemens in Gräfelfing. Seit 2005 ist er als damals jüngster Braumeister Sachsens im Familienunternehmen tätig.
Er löste den „Altbraumeister“ Roland Becker ab, welcher ab September 1958 in der Brauerei den Beruf des Brauers erlernte und später ein Studium zum Ingenieur und zum Braumeister ablegte. Insgesamt 51 Jahre ging er mit Herz und Seele in seinem Beruf auf.
Auch heute noch steht er „seinem“ Betrieb mit Rat und Tat zur Seite.